Bei der GT01 Classic handelt es sich um eine eigenständige Entwicklung. Es ist eine Fahrradleuchte mit einer Größe von 42x45mm. Somit ist diese kleiner als die meisten anderen Fahrradlampen auf dem Markt. Zum Einsatz kommt eine Cree Q5 anstatt eine P4 die auch recht gerne genutzt wird. Das liegt daran, weil die Q5 mehr ins neutral-weiß anstatt ins kalt-weiß geht. Somit werden die Augen nicht so stark bei einer Nachtfahrt beansprucht und die Kontraste sind höher. Damit das Licht dort hinfällt wo es sollte, wird eine Gaggione Mobdar zum Dienst einberufen. Diese wird vor dem Einbau mit einem 60iger oder 100ter Schleifpapier matt geschliffen. Somit blendet das Licht nicht mehr so stark und es verteilt sich am Boden / Strasse viel gleichmäßiger: "Eine Freude führ Fahrer und Passanten".
Die GT01 Classic besteht nur mal aus drei Teilen. Einem Grundkörper worin die Linse eingebaut ist, einem Kühlkörper und einen Deckel mit Haltevorrichtung. Verwendet werden für diese Bauteile Aluminium und Kunststoff.
Der Grundkörper ist aus Aluminium und kann lackiert werden, wenn man mehr Farbe wünscht. Somit gibt es bei der kreativen Gestaltung wenig Grenzen. Motive können genauso darauf lackiert werden: LUMITRONIX
Aktuell handelt es sich hierbei noch um ein dreidimensionales Modell. Es sollte jedoch schon in wenigen Wochen umgesetzt werden. Vorausgesetzt es geht nichts schief.
Entwickler-Tagebuch
07.Mai 2008: Zuvor arbeitete ich an der Fahrradlampe GT04 Dynamiks X5. Leider stellte sich heraus, dass diese für den aktuellen Zeitpunkt einfach zu teuer und zu komplex ist. Eines stehte jedoch fest: Ich brauch was anderes als die alte Halogenbetriebe Fahrradlampe. Somit rufte ich die GT01 Classic in die Welt. Sie sollte mit moderner Technik ausgestattet sein, aber auch etwas klassisch aussehen. Vor ungefähr zwei Wochen wurde mit dem Projekt begonnen.
09.Mai 2008: Nachdem T.Haid sagte, dass er auch ein Licht gute fände, dass mehr in die breite ging, machte ich mir bei der Heimfahrt mit meinem Hund Gedanken darüber. Zuvor dachte ich daran, dass man ein Modul einfach nur anschrauben könnte. Diese Idee verflog jedoch wieder, weil es den Lack beschädigen könnte. Außerdem wäre somit nicht sichergestellt, dass das Modul dann gerade sitzt. Danach kamen Gedanken miteinem Schnappsystem auf. Aber nein! Dann erinnerte ich mich an die Neodym-Magneten. Somit war eine Lösung für die Befestigung gefunden. Aber ob es in der Praxis auch so gut funktioniert...?!
Das Bild dazu gibt es in einem Beitrag weiter unten.
19.Mai 2008: Schon vor längerer Zeit war geplant, dass auch ein Helligkeitsregler für die Fahrradlampe mit ins Spiel kommt. Zum Wohle der Passanten eben.
Was mich bei einem kurzen Aufenthalt in Regensburg sehr stark wunderte, dass eine Halogenlampe von einem Fahrrad mehr blenden kann, als ein Scheinwerfer von einem Roller, oder gar einem Auto.
Zuerst hatte ich vor den Helligkeitsregler so zu bauen, dass er einen Drehgriff hat, wie bei einem 3-Gang. Als ich mit den ersten Modellen begonnen habe, merkte ich schnell, dass es so zu aufwendig und zu teuer wird. Nach wenigen Tagen kam ich dann auf eine Lösung. Bei meinem neuen Modell kam dann ganz einfach nur eine Halterung, ein Kippschalter und ein paar Widerstände zum Einsatz. Damit es auch wunderschön aussieht, muss natürlich mehr gemacht werden, als nur ein Loch in die Halterung zu bohren, etwas verbiegen und so weiter.
Das Bild dazu gibt es in einem Beitrag weiter unten.
Die StromBox wurde vor ein paar Tagen auch wieder weiterentwickelt. Um die passende Breite herauszufinden wurden zwei Katzenfutter-Dosen miteinander verklebt und am Mittelrohr (wo auch das Sattelrohr rein kommt) befestigt. Anschließend wurden einige Testfahrten gemacht. Dabei fand ich heraus, dass die StromBox etwas breiter gebaut werden kann. Somit fielen einige komplexe Formen weg die, die Anfertigung nur unnötig teuerer gemacht hätten.



