200 rgb leds anschließen

Schaltungen, Widerstände, Spannung, Strom, ...

Moderator: T.Hoffmann

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tomte55
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So, 28.10.07, 20:50

hi
ich habe vor 200 5mm rgb leds + ca.100 weiße 5mm leds hinter einer matten plexiglascsheibe zu betreiben.
Die 200 rgb leds werden an den chromoflex angeschlossen.
Diesen würde ich mit einem pc netzteil betreiben.
Das wären ja dann 200*60= 12A.
Der chromoflex hat aber nur 7,5A heißt ich bräuchte 3 repeater, je einen pro kanal?
Könnt ihr mir da was billiges empfehlen?
Ich hätte ja dann:
Rot: 2,2*200= 440V
Grün: 3,6*200= 720V
Blau: 3,6*200= 720V
Aber das kann ja nicht sein, ich habe da glaub was grundlegendes nich richtig verstanden oder?
Ich kann ja an den Chromoflex höchstens 24V anlegen,wie kann ich das bewerkstelligen?
Könnt ihr mir dann noch bei der wahl der wiederstände helfen?
Viele fragen ich weiß :?
vielen dank schonmal für antworten und jede hilfe :D
gruß tomte55
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Venga
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So, 28.10.07, 21:14

Wenn du die LEDs parallel anschließt, bleibt die Spannung/V gleich, der Strom/A multipliziert sich.

Die anderen Fragen kann ich nicht beantworten. :(
Synthy82
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So, 28.10.07, 21:30

OK, ich seh da schon mal grundsätzlich zwei Fehler: du hast mit 60 mA gerechnet oder so - das wär schon der Strom von drei Chips zusammen. Das müsstest du noch mal ausbessern. Leider kannst du die LEDs, die ich kenne, überhaupt nicht in Reihe schalten. Also Spannung schön niedrig und dann vor jeden Chip einen kleinen Widerstand. Bei 20 mA und 200 Dioden pro Kanal kommst auf 4 A, das dürfte die Chromoflex locker bewältigen.

Was du allerdings nicht außer Acht lassen solltest: Die Chips feuern bei den RGB-LEDS alle in unterschiedliche Richtungen. Evtl. stattdessen Superflux-LEDs in Betracht ziehen.

Bei Reihenschaltungen von LEDs bildet man dann immer Gruppen, um auf sinnvolle Spannungen wie 12 oder 24 V zu kommen. Bis 24 V darfst auch als unbedarfer "Laie" lt. Gesetz noch, da kann dir keiner was.
tomte55
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So, 28.10.07, 22:35

achsoo :idea: thx@venga
OK pro kanal wären das ja dann wie du schon gesagt hast 200*20= 4A ich hab aber nur 2,5A pro kanal.
:arrow: Deshlab der repeater.
Insgesammt hab ich 7,5 A. :wink:
Stimmt ich muss die leds wegen der geminsammen anode parallel anschließen.
Heißt das, dass ich von jedem kanal mit wiederstand der led zum chromoflex muss?
Also jede led einzeln zur stromquelle?
Das mit den Superflux ist mir im nachhinein auch gekommen aber da hatte ich schon bestellt :oops:
seid ihr aber mal wieder fix hier :D
gruß tomte55
Synthy82
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Mo, 29.10.07, 08:27

Das kommt davon, wenn man sich nicht sicher ist und bestellt, bevor man weiß, was man will!
Also zumindest die 5-mm-LEDs mit mehreren Chips halte ich irgendwie für eine Notlösung, die Superfluxe gehen nur, weil sie so breit abstrahlen. Prinzipiell kann man aber immer davon ausgehen, dass man hinter matten Scheiben die Farben getrennt fahren kann, dann ist auch die Reihenschaltung kein Problem mehr.
tomte55
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Di, 30.10.07, 12:32

Nun gut kann ich jetzt leider nicht mehr ändern.
Hat noch jemand eine idee wegen den repeatern?
gruß tomte55
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Elektronikmann
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Di, 30.10.07, 13:57

OK, ich seh da schon mal grundsätzlich zwei Fehler: du hast mit 60 mA gerechnet oder so - das wär schon der Strom von drei Chips zusammen.

Also irgend was läuft hier falsch. Genau diese Frage von tomte 55 wurde schon mehrmals gestellt.
Auch von mir.
Es geht hier um RGB LEDs diese haben bekanntlich 3 Farben. Pro Farbe werden 20mA gebraucht.
3*20mA= 60mA wenn alle Farben Aktiv sind. Anders sieht es aus wenn ich RGB mit einzelnen LEDs baue. Dann kann ich alle Blauen, alle Roten und alle Grünen LEDs in Reihe schalten.
Also bei 12V: Widerstand-LED-LED-LED-Minus. Bei Rot kann ich entsprechend mehr LEDs in Reihe schalten da sie ja nur 2V benötigen. Möchte ich mit RGB weis produzieren brauche ich alle Farben in Aktion. Das macht bei 200 RGB LEDs 200*60mA= 12A.
Ich habe das damals bei meiner Frage so verstanden:
RGB.jpg
Vielleicht bekomme ich ja langsam Alzheimer. Wenn ich falsch liege bitte Berichtigen.
MfG
synvox
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Di, 30.10.07, 14:45

Also wenn es die 5mm RGB-LEDs hier aus dem Shop sind, dann ist die Zeichnung von Elektronikmann korrekt. Das Problem dabei ist, dass diese LEDs eine gemeinsame Kathode (und eben nicht Anode)haben, also über die Anoden der drei Farben gesteuert werden.
Damit fällt aber schon mal der direkte Anschluss ans Chromoflex ins Wasser, da dieses direkt nur die Kathoden (also LEDs mit gemeinsamer Anode) ansteuern kann.
Man muss demnach erst einen Pegelwandler fürs Chromoflex basteln (je ein P-Kanal Power-MOSFET plus 470 Ohm Widerstand pro Farbe dürften es richten), damit man diese 5mm-RGB-LEDs überhaupt anschliessen kann. Man kann dann allerdings beim Power-MOSFET bereits einen Typ wählen, welcher mehr als 4A (der maximal notwendige Strom pro Farbe) schalten kann. Damit erspart man sich dann eine weitere Stromverstärkerstufe.

Gruss
Neni

PS: prinzipiell ist es immer besser, sich im Vorfeld schon entsprechend zu informieren, bevor man aus lauter Ungeduld 200 LEDs kauft, welche dann möglicherweise gar nicht den Ansprüchen oder den Systemvorgaben genügen.
tomte55
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Di, 30.10.07, 14:58

Nein ich habe nicht die Leds aus dem hiesigen Shop, sondern welche die man,
wie es der Chromoflex vorraussezt über die gemeinsamme Anode ansteuert.
Nächstes mal werd ich mich im Vorfeld besser informieren :wink:

Wäre es korrekt dass, wenn ich meine 140 weißen leds je 3 in reihe + 110ohm wiederstand an 12V anschließe?
3*3,3V= 9,9V
12V-9,9V=2,1V
2,1V/0.02=105ohm
=110ohm Wiederstand

also 46 reihen + 2 parallel?

Gruß tomte55
synvox
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Di, 30.10.07, 15:20

Ok, dann benötigst du aber trotzdem eine weitere Treiberstufe, wenn das Chromoflex 'nur' 2,5 A pro Kanal schalten kann. Die Zeichnung von Elektronikmann ist im Prinzip weiterhin gültig, man kann einfach die Masse (Kathode) in der Zeichnung durch die Anodenleitung ersetzen.

Mit einem Kleinleistungstransistor (BC537 oder so), einem N-Kanal-Power-MOSFET (mit Schaltleistung über 4 A) und zwei Widerständen pro Farbkanal kannst du dir dann die benötigten Treiberstufen basteln. Ich habe im Moment keine Zeichensoftware hier, so dass ich dir keine entsprechende Beispielschaltung zeichnen kann, aber mit den angegebenen 4 bauteilen pro Kanal sollte das keine Hexerei sein :wink: .

Gruss
Neni

uups, da ist ja noch Information in deinem Post hinzugekommen, während ich diese Antwort schrieb...
tomte55
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So, 04.11.07, 19:24

könntest du mir bestellnummern bei z.b reichel den transistor und den mosfet geben? denbc537 krieg ich nirgends her?
Und welche wiederstände bräuchte ich? wie viel Ohm?

Das mit den weißen leds hat sich geklärt ; )
Danke vielmals :D
Gruß tomte55
synvox
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Mo, 05.11.07, 11:29

Du kannst auch den BC337-40 nehmen, den gibt's jedenfalls bei Reichelt. Widerstand 1 ca. 10 kOhm von positiver Led-Spannung zur Basis des BC337. Gleichzeitig FET-Ausgang der Chromoflex ebenfalls zur Basis des BC337. Emitter des BC337 an Masse, den Collector direkt zum Gate des N-Kanal Power-MOSFET führen. Gleichzeitig Widerstand 2 ca. 470 Ohm bis 1 kOhm von pos. Led-Spannung auch zum Gate des MOSFET. Source des MOSFET an Masse, Drain zur Kathode des LED-Stranges. Damit sollte eine Strom-Verstärkerstufe aufgebaut sein.

Übrigens kannst du als Power-MOSFET einen IRLIZ44N verwenden. Den gibt's auch bei Reichelt, und der kann bis zu 30 A schalten bei bis zu 55 V und ist auch noch schön Logic Level, d.h. sehr gut schaltbar (niedrige Gate-Spannung).

IRLZ 34N ginge auch, ist etwas günstiger und hat fast identische Werte.

Gruss
Neni
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