Hallo,
ist der Primaline-70W-Trafo wirklich gut für LEDs geeignet? Im Philips-Datenblatt ist noch die Rede von "Halogen"-Anwendungen usw.
http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... -60Hz.html
Angeblich ist er von 20 - 70W brauchbar. Bei mir ginge es voraussichtlich um 6 12V-Leuchtmittel zwischen 5 und 7 Watt (bin noch nicht ganz sicher) - also zwischen 30 und 42W Gesamtleistung. Natürlich darf wenn eine oder ggf. zwei Lampen ausfallen, das Netzgerät keine Überspannung liefern, also rechne ich mal mit 20 bzw. 28W Mindestabnahme - was bei den 5W-Lampen schon recht hart an der Grenze ist (wenn der Philips-Trafo hier tatsächlich eine 'Grenze' hat).
Oder doch lieber zum Meanwell LPV-60-12 greifen?
http://www.leds.de/LED-Zubehoer/Strom-u ... -IP67.html
Da wäre der Wirkungsgrad leider nur 83% (und das gilt wahrscheinlich nur knapp unter 60W), jedoch leite ich mal von den "0-5A" ab, daß es über den gesamten Leistungsbereich stabilisiert ist. So richtig gefällt mir auch die "Setup-Time" von 500ms auch nicht... wenn jetzt die Lampe sich auch noch etwas Zeit läßt, dann sind wir gleich wieder bei der ESL-Gedenksekunde :-/
Effizienz und kompaktere Abmessungen sprechen für den Philips - oder gibt es Nachteile die ich übersehe?
Danke.
Gruß
Dieter
Philips Primaline 70W-Trafo für LED?
Moderator: T.Hoffmann
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Hans-Georg
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Der Primaline Trafo hat am Ausgang 11,6V Wechselspannung, also eigentlich ein klassischer Halogentrafo. Darausist der Primaline-70W-Trafo wirklich gut für LEDs geeignet? Im Philips-Datenblatt ist noch die Rede von "Halogen"-Anwendungen usw.
resultiert auch der hohe Wirkungsgrad: die Verluste durch die Gleichrichtung entfallen.
Auf der anderen Seite kommen die Halogenersatz-LED-Lampen auch mit Wechselspannung zurecht, da in den älteren
Halogenanlagen ja meistens nur konventionelle Trafos verbaut sind.
Deswegen würde ich zum Philips-Trafo raten, da die Spannung ja nicht zweimal gleichgerichtet werden muß (im Trafo
und in der LED-Leuchte). Allerdings gelten die 93% Wirkungsgrad wahrscheinlich erst bei höherer Last; bei Deinen 30W
ist der Wirkungsgrad sicher niedriger.
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coyote_mfr
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- Registriert: Sa, 06.10.12, 06:46
Danke erstmal für die Antwort.
Lt. diesem Dokument bei Philips (Seite 3), sollte man nicht mehr Lampen anschließen, als sich ergeben, wenn man die Wattage des Trafos durch die Wattage der zu ersetzenden konventionellen Lampen teilt.
In meinem Fall also 70W Trafo/20W Halogen = max. 3 Lampen (mit in Wirklichkeit je 5W).
Versteht einer was Philips damit bezweckt? Eigentlich liege ich damit weit unter der sepzifizierten Mindestleistungsabnahme des Trafos... :-/
Gruß
Dieter
Lt. diesem Dokument bei Philips (Seite 3), sollte man nicht mehr Lampen anschließen, als sich ergeben, wenn man die Wattage des Trafos durch die Wattage der zu ersetzenden konventionellen Lampen teilt.
In meinem Fall also 70W Trafo/20W Halogen = max. 3 Lampen (mit in Wirklichkeit je 5W).
Versteht einer was Philips damit bezweckt? Eigentlich liege ich damit weit unter der sepzifizierten Mindestleistungsabnahme des Trafos... :-/
Gruß
Dieter
Sogar noch extremer:
Was ich noch anmerken wollte: Bei diesen Wechselspannungshalogennetzteilen darf die Leitungslänge meist nur recht kurz ausfallen (AFAIRC ca. 2m - also z.B. nicht für Seilsysteme geeignet).
Wahrscheinlich mal wieder das Problem mit den Einschaltströmen...Philips MASTER LEDspot LV MR 16 (7W und 10W) ... Empfohlener Trafo: Philips Primaline 70W (1 bis 2 Lampen/Trafo)
Was ich noch anmerken wollte: Bei diesen Wechselspannungshalogennetzteilen darf die Leitungslänge meist nur recht kurz ausfallen (AFAIRC ca. 2m - also z.B. nicht für Seilsysteme geeignet).

