Ende Mai fahren wir mit unserem Verein http://www.MAC-Adenau.de beim 24 Stunden Rennen für ferngesteuerte Autos in Andernach mit.
Vorgeschrieben ist, dass in der Dunkelheit die Fahrzeuge beleuchtet sein müssen.
Im letzten Jahr hatten wir Standard-Led´s im Einsatz. Leider war unser Fahrzeug das am schlechtesten beleuchtete.
Dies wollen wir in diesem Jahr ändern.
Benötigt wird Fahrzeugbeleuchtung vorne weiss (möglichst hell und zuverlässig), hinten rote Rücklichter.
Zur besseren Erkennung des eigenen Fahrzeuges macht eine farblich gut zu erkennende und unterscheidende Markierung Sinn.
So zum Beispiel hatten im Vorjahr einige Fahrzeuge ein (blaues) Laufband oder bunte Blinklichter in der Windschutzscheibe vorne montiert.
Geplant ist, die Lichtanlage komplett auf einer Platine oder GFK Platte zu montieren und diese beim Einbruch der Dunkelheit ins RC-Car zu verbauen.
Wir Fahren mit LIFE Akkus, die eine Nennleistung v. 6,6 Volt, 4200 mH haben. Vollgeladen haben die Akkus in etwa 7,5 Volt.
Nach Möglichkeit wollen wir High Power Led´s verwenden, sofern Stromverbrauch, Kühlung und Platzbedarf dieses Zulassen.
Kann uns jemand helfen, welche Led´s / Kühlkörper / Bauteile wir bestens verwenden.
Für Eure Bemühungen bedanken wir uns bereits im voraus.
Top Beleuchtung im RC-Car für Nachtrennen
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Wie viel Platz ist da und ist es möglich, diese Platine aus Alu zu fertigen und wie groß kann diese werden?MAC-Adenau hat geschrieben:Geplant ist, die Lichtanlage komplett auf einer Platine oder GFK Platte zu montieren und diese beim Einbruch der Dunkelheit ins RC-Car zu verbauen.
Hier habe ich Reflektoren aus einer LED-Bremsleuchte verwendet, nur so als Idee fürs Frontlicht.
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Du meinst vermutlich LiFePo4-Akkus (z.B. A123systems). Dann sind die 7,5V nur sehr kurz vorhanden, wenn man sich die Lade-/Entladekurve anguckt, ist alles über 3,5V pro Zelle ja schon fast als "Überladung" zu bezeichnenMAC-Adenau hat geschrieben:Wir Fahren mit LIFE Akkus, die eine Nennleistung v. 6,6 Volt, 4200 mH haben. Vollgeladen haben die Akkus in etwa 7,5 Volt.
Mein Tipp: wenn's leicht werden soll, dann kann man z.B. die Cree XR-E mit 265 mA sogar noch bedenkenlos als Emitter (also auch ohne Star-Platine) völlig ohne Kühlkörper betreiben! Wird heiß, aber ist immer noch deutlich im Rahmen des Datenblatts!
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Wenn ohnehin ein Träger gebaut werden soll, ist die Kühlung mit einem Alu-Träger für diesen Zweck in jedem Fall ausreichend, auch wenn der Strom auf 350 mA eingestellt werden sollte (was ich nicht glaube). Die Kühlung bringt ja auch ein paar Lümchen mehr.CRI 93+ / Ra 93+ hat geschrieben:Mein Tipp: wenn's leicht werden soll, dann kann man z.B. die Cree XR-E mit 265 mA sogar noch bedenkenlos als Emitter (also auch ohne Star-Platine) völlig ohne Kühlkörper betreiben! Wird heiß, aber ist immer noch deutlich im Rahmen des Datenblatts!
Die Frage ist bis zu welcher Spannung Ihr die Akkus entladet. Weil auch wenn die Akkus fast leer sind, soll ja nicht das Lichteine Nennleistung v. 6,6 Volt
ausgehen...
Bei Entladung bis etwa 6V könnte man zwei LEDs in Reihe an einer Low-Drop KSQ betreiben, die Cree-XM-L-T6 hat auch bei knapp 3V noch gut Licht. Wenn Ihr die Akkus aber bis auf 5V runter fahrt, dann wird es schon recht dunkel. Für hinten kommen ja rote LEDs zum Einsatz, da gibt es dieses Problem nicht, weil rote LEDs nur etwa 2V Spannung benötigen. Als 'Markierungsbeleuchtung' könnte man ein paar Rainbow-Leds verwenden.
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Wenn man sich die Entladekurve mal anguckt (oder auch hier mit google sucht) dann sieht man, dass Spannungen unter 3V weniger, bzw. quasi gar nicht aufgrund des Endes der Entladekurve auftreten, sondern eher bei hoher Strombelastung.
40 Ampere dürften im RC-Bereich allerdings durchaus vorkommen, so dass eine getaktete KSQ vorzuziehen sein dürfte und da dann immer nur eine LED dran, bzw. man kann auch meherer parallel Schalten, wenn man jeder einen eigenen Vorwiderstand verpasst und mit dem Strom unter ca. 80% des Maximums pro LED bleibt!
Für eine XM-L wären IMHO 0,1 Ohm eine gute Wahl, da könnte man dann z.B. 4 Stück an eine KSQ anschließen --- die KSQ sollte dann so 9-12 Ampere liefern. Es wird dann fast so hell wie ein Halogen-Deckenfluter mit 200-300W.
Wenn man bedenkt, wie unglaublich kurz die LEDs hier eingeschaltet sind (im Vergleich zu ihren 50.000 Stunden Lebensdauer), dann spricht nichts dagegen, sie an oder ein wenige über der erlaubten Grenze zu betreiben (Temperatur+Strom).
40 Ampere dürften im RC-Bereich allerdings durchaus vorkommen, so dass eine getaktete KSQ vorzuziehen sein dürfte und da dann immer nur eine LED dran, bzw. man kann auch meherer parallel Schalten, wenn man jeder einen eigenen Vorwiderstand verpasst und mit dem Strom unter ca. 80% des Maximums pro LED bleibt!
Für eine XM-L wären IMHO 0,1 Ohm eine gute Wahl, da könnte man dann z.B. 4 Stück an eine KSQ anschließen --- die KSQ sollte dann so 9-12 Ampere liefern. Es wird dann fast so hell wie ein Halogen-Deckenfluter mit 200-300W.
Wenn man bedenkt, wie unglaublich kurz die LEDs hier eingeschaltet sind (im Vergleich zu ihren 50.000 Stunden Lebensdauer), dann spricht nichts dagegen, sie an oder ein wenige über der erlaubten Grenze zu betreiben (Temperatur+Strom).
Kostet das nicht unnötig Zeit bzw. Gewicht? Wäre es nicht besser eine Lichtanlage fest im Auto zu verbauen?Geplant ist, die Lichtanlage komplett auf einer Platine oder GFK Platte zu montieren und diese beim Einbruch der Dunkelheit ins RC-Car zu verbauen.
Wie groß ist das Auto eigentlich und wie sind die Streckenverhältnisse? Für lange Geraden bzw. nur leichte Kurven wäre ein gebündelter Strahl geeignet. In engen Kurven gar nicht. In richtigen Autos gibt es deshalb ja auch das Abbiegelicht zusätzlich zum Kurvenlicht.
Zudem denke ich, dass es ein riesiger Schritt von Standard-Leds zu High-Power-LEDs ist. Ist das wirklich nötig? Welche/wieviele LEDs waren denn verbaut? Nützt ja auch nichts wenn man geblendet wird wenn man aufs Auto schaut. Ich denke es ist sinnvoller Licht nur dahin zu bringen wo es benötigt wird. Eventuell Standard-Power-LEDs als Abbiegelichter einsetzen.
Da es darum geht das Rennen zu gewinnen - denk ich doch mal - würde ich auf Lösungen mit Kühlkörper verzichten. Mehrere LEDs ungekühlt bringen bestimmt mehr Leistung bei weniger Gewicht. Da kenn ich mich allerdings nicht aus.
Die Außenhaut bzw. der Unterboden ist wahrscheinlich aus Kunststoff. Falls doch nicht könnte man die Bauteile direkt zur Kühlung mitnutzen. Der Vorteil wäre, dass der "Kühlkörper" sogar umströmt wird.
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MAC-Adenau
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Vielen Dank für Eure Antworten.
Einiges habe ich zwar nicht verstanden, da wir uns mit Elektronik nicht so auskennen, deshalb bitte die Erklärungen bitte für Anfänger.
Wir werden heute mal die Spannungen messen (vollgeladen und entladen) und diese Euch mitteilen.
Mit der Aluplatine als Kühlkörper ist eine super Idee.
Vielen Dank
Einiges habe ich zwar nicht verstanden, da wir uns mit Elektronik nicht so auskennen, deshalb bitte die Erklärungen bitte für Anfänger.
Wir werden heute mal die Spannungen messen (vollgeladen und entladen) und diese Euch mitteilen.
Mit der Aluplatine als Kühlkörper ist eine super Idee.
Vielen Dank
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Und bitte die Maße, damit wir die Platzverhältnisse abschätzen können. Zumindest grob die Platinenmaße/-form, die Öffnungsgröße und Abstand der Scheinwerfer vorne und der Rückstrahler.MAC-Adenau hat geschrieben:Wir werden heute mal die Spannungen messen (vollgeladen und entladen) und diese Euch mitteilen.
Der Kühlkörper dient als stabiler Träger und das Gewicht kannst Du vergessen. Entscheidend ist jedoch, dass sich das Licht einer High-Power-LED einfacher steuern bzw. bündeln lässt als das Licht mehrerer 5 mm LED´s. Zudem lässt sich die Helligkeit einfacher den Bedürfnissen anpassen.Volcom hat geschrieben:Mehrere LEDs ungekühlt bringen bestimmt mehr Leistung bei weniger Gewicht.
Mit dem oben verlinkten Reflektor (dem Teilabschnitt eines Bremslichtreflektors) habe ich ein breites Lichtband. Bei richtiger Ausrichtung ideal für diese Aufgabe.
Für die Rückstrahler denke ich an diese oder auch diese Superflux-LED´s je nach gewünschtem Abstrahlwinkel, wenn ausreichend Platz vorhanden ist (Einbaumaße etwa 7,6 mm x 7,5 mm, Lichtdom meist 5 mm).
Je mehr wir auch von der Mechanik wissen, desto genauer werden die Tipps und Lösungsansätze!
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Fotos werden hier auch immer gern genommen 
Idee: Eine XM-L an einem Stahldraht oder Alustange, die dann nach unten aufs Auto leuchtet --- es wäre immer alles sichbar. Nur umfallen deas Autos sollte man vermeiden.
Zur Helligkeit: 4 Stück Cree XR-E bei 350 bis 700 mA sollten IMHO locker ausreichen. Eine einzige XM-L bei 3A bringt allerdings schon noch mehr Licht. (Nämlich fast 1000 Lumen, eine 100W-Glühlampe hätte 1340 Lumen)
Idee: Eine XM-L an einem Stahldraht oder Alustange, die dann nach unten aufs Auto leuchtet --- es wäre immer alles sichbar. Nur umfallen deas Autos sollte man vermeiden.
Zur Helligkeit: 4 Stück Cree XR-E bei 350 bis 700 mA sollten IMHO locker ausreichen. Eine einzige XM-L bei 3A bringt allerdings schon noch mehr Licht. (Nämlich fast 1000 Lumen, eine 100W-Glühlampe hätte 1340 Lumen)
Die erzeugen manchmal aber Empfangsprobleme. Das sollte man auf alle Fälle vorher gründlich testen.so dass eine getaktete KSQ vorzuziehen sein dürfte
Mindestens von den Recom 5V Reglern weiß ich, dass es Empfangsprobleme gab.


