Meine LED leuchtet nicht! Wieso?

Anleitungen für "hausgemachte" LED Projekte

Moderator: T.Hoffmann

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T.Haid
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Do, 30.07.09, 14:01

3 Watt haben Highpower LEDs i.d.R. so bei 700mA meistens. Bei 1400mA liegt auch eine andere Spannung an, z.B. schon mal 4V -> 4V*1,4A= 5,6W ...

Z.B. Luxeon 1 Watt LEDs laufen mit typ. 350mA, kommen dann je nach genauer Spannung auf ca. 1 Watt (plus / minus ein bisschen)... Genauso dann bei den 3 Watt LEDs. Wie gesagt, da liegt der typ. Strom bei i.d.R. 700mA.
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Sailor
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Do, 30.07.09, 14:09

Wie Du dem Datenblatt entnehmen kannst, gilt diese Angabe für die 1.000 mA Versionen. Wobei die Wattangabe bei LED´s ohnehin eine Klassenangabe ist.

Das ist zwar nicht gerade gut, hat sich aber eingebürgert. Das hängt sicher auch mit den produktionsbedingt unterschiedlichen Spannungen der LED´s bei einem bestimmten Strom ab.

Bei dieser roten LED sind wir aber sicher im 4 Watt-Bereich (kleinste Vorwärtsspannung) bzw. 5 Watt-Bereich (größte Vorwärtsspannung).
URS
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Do, 30.07.09, 15:12

Da gucke ich mir dann die Lumitronix-Webseite an, dort steht sogar das "Kurzdatenblatt" mit 1400mA, 2,95V.
Bei einer 3-Watt-LED wäre ich von den klassischen 700mA ausgegangen.

Ja, Sailor, ich weiß, daß LEDs mit Strom (A) versorgt werden. Und daß die Spannung, die dann an der LED abfällt, stark schwanken kann, weshalb man ja den Strom steuert.

Und ich versorge die LED nun nach Händlerangaben mit 1,4A. Und schwupps, steigt die Spannung auf über 4 Volt pro LED, sie hat nun 6 statt 3 Watt, meine nach dem Forum ausgerechnete Reihen-/Parallelschaltung funktioniert nicht und meine Einkaufsliste war offensichtlich falsch, oder die LED wird zu heiß, und ich habe Schrott. Und das, wo ich doch gerne die 50000h Lebensdauer ausnutzen wollte. Für Anfänger ist das deutlich zu kompliziert; der arme DaChris ist ja völlig durcheinander.

Deshalb nochmals meine Frage: stimmen die Werte aus dem Kurzdatenblatt, und erreicht die LED mit normalem Alu-Kühlkörper dann noch die erwarteten zigtausend Stunden Betriebsdauer?
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Do, 30.07.09, 17:54

Ich frage mich auch, wo das Problem ist für zumindest soclhe High-power-Produkte ein Datenblatt zu hinterlegen oder zu verlinken. Die Arbeitszeit, die das kostet hat man nach3-5 verkauften LEDs dieser Sorte wieder drin.

Philips High-Power-LEDs
Luxeon I-III-V, alle Farben unt Datenblätter (unten)

Datenblatt der Luxeon III --- es sind für rot tatsächlich 1400 mA dauerhaft zulässig. Seite 8 und Seite 11. Auf Seite 10 allerdings kann man sehen, dass diese 100%-Leistung lediglich bei max. 25°C erlaubt ist, ein in der Praxis wohl nahezu nie erreichbarer Wert (außer in Sibirien und im Kühlschrank). Momentan ist hier ja die Luft schon wärmer...

Bei Leuchtfarbe rot sinkt der erlaubte Strom mit zunehmender Temperatur sogar am schnellsten, bei 60°C sind nur noch 60% erlaubt, 1400mA/100*60=840 mA. 60°C lassen sich einerseits noch gut einhalten, werden andererseits bei kleinen Kühlkörpern oder enger Anordnung auch schonmal erreicht (dass der SMD-High-power-Leiste solche Angaben fehlen macht sie trotz ihres professionellen Preises für Profis, die sie z.B. in einer Leuchte einsetzen möchten, leider absolut indiskutabel. Mit dem empfohlenen Kühlkörper werden 50-60°C beispielsweise bequem erreicht.)

Hier ist Philips IMHO am vorbildlihcsten mit wirklich detaillierten Angaben zu allen nur denkbaren Betriebsparametern.

Die zu erwartende Vorwärtsspannung bei 840 mA würde bei ca. 2,6 Volt liegen. Das wären dann 2,184 Watt. (Datenblatt Seite 11 unten)

Also gehen 1400 mA wirklich nur bei"konkret krasser" Kühlung.

Unter welchen Bedingungen die 100.000 Stunden Lebensdauer erreicht werden, habe ich jetzt nicht recherchiert, zur Lebensdauer gibt's ja noch ein separates Datenblatt.

Und die Angabe "3 Watt" ist bei allen LEDs ohnehin mehr als Richtwert, bzw. Eingruppierung in eine bestimmte Leistungsklasse zu verstehen. Meine XR-E in warmweiß sind auch 3-Watt-LEDs, aber 0,7A*3,1V sind nur 2,17 Watt. (mit höherer Vorwärtsspannung sähe das natürlich anders aus, vermutlich wären LEDs mit höherer Vorwärtsspannung auch heller, könnte ich mir zumindest vorstellen, so dass das kein Nachteil sein muss...)

Das wusste ich noch gar nicht: die Luxeon III (Datenblatt von 2006) scheint neuer zu sein, als die Luxeon V (Datenblatt von 2004)...

Ich kann grundsätzlich nur raten, sich niemals auf die vom Händler angegebenen Daten zu verlassen (das gilt für die Mitbewerber aber noch viel mehr als für Lumitronix), sondern sich die Datenblätter der Hersteller anzugucken. Das geht dann auch draus hervor unter welchen Bedingungen was erlaubt ist (hier z.B. 1400 mA nur bei bis zu max. 25°C)
DaChris
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Do, 30.07.09, 18:38

ok, danke für die hilfreiche Erklärung. Ich hoff ich muss jetzt nicht mein ganzes Set Up neu überarbeiten, denn dann wirds teuer :-)

Ich werde jetzt erstmal ein Versuch mit 5 Roten in Reihe starten, mal sehen wir die Wärmeentwicklung ist...

Greez...
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Do, 30.07.09, 19:28

Du hast aber schon gesehen, dass ich aus dem Datenblatt entnommen habe, dass 1400 mA kein in der Praxis nutzbarer Strom ist? Eigentlich habe ich alles relevante sozusagen servierfertig aufbereitet.

Bei guter Kühlung sind max. 900, bei extrem guter Kühlung 1000 mA und bei aktiver Kühlung 1260 mA (90% von 1400, max. ca. 33°C dürfen erreicht werden) erlaubt. Erst mit einem Peltier-Element (o.Ä.) zur Kühlung sind 1400 mA oder mehr zulässig, aber dessen Energieverbrauch würde das Prinzip LED ad absurdum führen und die System-Effizienz weit unter die von Glühlampen katapultieren.
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Do, 30.07.09, 19:49

Danke, CRI 93+ / Ra 93+, nun habe auch ich es verstanden (Sternchen++). Das Problem liegt also an dem Lumitronix-Datenblatt. :wink:

@DaChris, wenn es Dir nicht auf maximale Helligkeit ankommt, nimm eine Standard-KSQ mit 700mA, und schau mal, ob Dir das reicht.
DaChris
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Do, 30.07.09, 22:12

Ok, dann werd ich mal schauen wie die Dinger auf 700mA leuchten. Ist zwar nicht ideal wenn sie nicht so hel sind, aber wenn die den Dauertest durchhalten kanns in die nächste Optimierungsphase gehen.

Vielen Dank für die hilfreichen Beiträge, ich werde sie die Tage gleich anwenden und versuchen die LEDs mal länger als 2 Stunden leuchten zu lasssen :-)

Greez...
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Do, 30.07.09, 22:30

2 Stunden würden sie sicherlich auch mit 2000 mA und bei über 100°C problemlos überleben. Du solltest lieber die Kühlkörpertemperatur prüfen, je nach Strom sollte diese bei 25 bis 100°C sein. Ich find's immer ganz gut, wenn sie maximal so hoch ist, dass man den KK noch gerade so dauerhaft anfassen kann, ohne dass es zu sehr schmerzt.
DaChris
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Fr, 31.07.09, 14:12

ja, aber ich vermute dann (2000mA) erreichen Sie nicht Ihre maximale Betriebsdauer von 50.000 oder sogar 100.000 Stunden...

Danke für den Tipp, werde es die nächsten Tage angehen...
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Fr, 31.07.09, 23:38

Selbstverständlich erreichen sie dann ihre Lebensdauer von bis zu sogar 100.000 aber auch 50.000 Stunden dann nicht.
Aber eben 2 Stunden mit ziemlicher Sicherheit schon --- ich wollte damit sagen, dass man daran, ob sie 2 Stunden durchhalten nicht ableiten kann, ob das ganze auch dauerhaft funktioniert und ein 2-Stunden-Test nicht wirklich viel aussagt, sondern man daran nur die Temperatur feststellen kann, dies wiederum sollte man aber eher im Minutenbereich ständig prüfen, denn nach 2 Stunden kann bei 1400 mA gut und gerne eine Temperatur erreicht sein, die die LEDs deutlich vorschädigt.
DaChris
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Do, 06.08.09, 15:56

Hallo zusammen,

habe jetzt neue Messungen und Versuche gemacht... leider Leuchten bei meinem Aufbau immer ein Strang nicht.

Ich habe jetzt 2x 6 Rote 3watt LEDs an jeweils einer KSQ mit 1400 mA angeschlossen
meine 4 Blauen 3watt LEDs laufen über eine 700mA KSQ
und meine 4 weißen LEDs laufen auf 350mA

Alles ist an ein Netzteil mit 24V und 6,3 A angeschlossen.

Beim einschalten geht der Blaue Strang bis auf eine LED aus.
Der einem von den beiden Rote Strang ist deutlich schwächer vom Licht.
Der weiße und der andere rote Strang leuchtet ganz normal.

Habe jetzt einen roten Strang an ein anderes Netzteil gehangen, somit Leuchten alle mit voller Leistung super hell! Allerdings mit zwei Netzteilen :-)

Warum funktioniert das nicht wenn ich alles an oben genannte Netzteil hänge???

Bitte um Hilfe...

Mercy

Greez,
Chris
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Do, 06.08.09, 16:33

Vom Strom her sollte es gehen:
1,4A+1,4A+0,7A+0,35A = 3,85A

Die Spannung sollte jetzt auch reichen.
Ein Lösung fällt mir ein:
Wie dick sind denn deine Zuleitungen zu den einzelnen Schaltungen?
Und wie hast du verdrahtet? Alles dierkt vom Netzteil weg, oder immer in eine KSQ rein, dann von dort aus weiter zur nächsten.

Bei so einer Kettenverdrahtung kann es passieren, dass bei zu dünnem Kabel am Ende die SPannung nicht mehr reicht.
Wäre eine Lösung dafür, dass evtl. die roten nicht ganz hell sind.

Im blauen Strang brennt nut eine. Könnte ein Kurzschluss vorliegen, oder aber die drei anderen sind alle niederohmig gestorben.. halte ich aber eher für unwahrscheinlich. Vielleicht flasch gepolt?
DaChris
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Do, 06.08.09, 19:40

Die Kabel sind alle Dick genug, einzeln läuft ja alles prima.
Ich habe alle 4 LED Stränge mit jeweiliger KSQ direkt am 24V Netzteil hängen, und dabei treten dann die genannten unerwünschten Effekte auf.

Ich habe mir im Shop extra ein Netzteil besorgt, leider funktioniert es immer noch nicht.

Bitte um Hilfe.

Greez,
Chris
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Achim H
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Do, 06.08.09, 22:18

Schließ mal alles schrittweise an.

Erst nur zum Testen der einzelnen Stränge:
nur Strang 1. Wenn funktioniert
nur Strang 2. Wenn funktioniert
nur Strang 3. usw.

Danach nimmst Du dir die einzelnen Stränge und schließt diese nach und nach (nicht alle auf einmal, sondern immer nur einen Strang mehr) an und schaust, ob irgendwelche Änderungen sichtbar sind.

Falls ein Messgerät zur Hand ist, bitte einmal die Ausgangsspannung im Leerlauf und unter Last messen. Und wenn Du schon beim Messen bist. Wie hoch ist der Strom unter Last (Messgerät muss in Reihe zu allen Verbrauchern angeschlossen werden)?

mfg Achim
DaChris
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Fr, 07.08.09, 07:41

Hallo Achim,

Ich habe die einzelnen Stränge schon einzeln angeschlossen, da gibt es keinerlei Probleme. Nur wenn alle vier an dem Netzgerät hängen gibts Probleme. Ich habe nun den weißen mit 4 LEDs weggelassen. Somit habe ich zwei Rote Stränge und einen Blauen am Netzteil hängen. Nach einer kurzen "Flacker Zeit" (ca. 5 Sek.) Leuchten alle LEDs in der gewünschten Hellichkeit.

Was kann das sein???

Messgerät habe ich gerade keins da, werde aber einen Kumpel beauftragen...

Mercy
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Fr, 07.08.09, 08:34

Die Frage war nicht nur, ob die Stränge einzeln funktionieren, sondern auch, was passiert, wenn sie nacheinander (wenn also immer einer mehr dazukommt) am gleichen Netzteil angeschlossen werden.

Außerdem scheint Dir immer noch nicht bewusst zu sein, dass 1400 mA ohnehin nur bei 25° erlaubt sind --- das ist normalerweise nicht einzuhalten. Mit einem zulässigen Strom (ca. 700-900 mA) würde sich das Problem evtl von selbst lösen.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass Du die Antworten nicht richtig liest :roll:
DaChris
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Fr, 07.08.09, 09:33

Es treten keinerlei Probleme auf, bis zu dem Zeitpunkt wo ich den Vierten Strang ans Netzteil anschließe. In meinem heutigen Versuch war dies der weiße.
Habe aber auch schon einen Roten Strang als vierten ans Netzteil angeschlossen, dann traten dann wieder die genannten Probleme auf.

3 KSQ laufen ohne Probleme, ab der Zuschaltung der 4. KSQ treten die Probleme auf. Es ist egal welche man Zuschaltet 1400,700,350 mA

Ich bin leider kompletter Neuling in Sachen Elektonik, bitte um deutliche Erläuterung.

Mercy
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Achim H
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Fr, 07.08.09, 09:57

Ohne Messgerät kommen wir hier nicht weiter.

Irgendwo ist der Wurm drin. Ich denke, dass irgendein Strang zuviel Spannung benötigt und die Ausgangsspannung ab einem Punkt zusammen bricht. Das kann aber nur durch Messen bestätigt werden. Auch das 5 Sekunden Blinken, wenn nur 3 von 4 Stränge angeschlossen sind, ist schon etwas sehr ungewöhnlich für ein Schaltnetzteil, dessen maximaler Ausgangsstrom definitiv ausreicht, um die angehängte Last zu betreiben.

Im äußersten Notfall kann man die Ausgangsspannung etwas anheben (Einstellbereich: bis 26.4V, der max. Strom ist dann allerdings etwas niedriger, reicht aber für die angehängte Last noch aus), das sollte aber erst dann gemacht werden, wenn alle anderen Versuche ergebnislos geblieben sind. Wie das geht verrate ich erst nach dem Durchmessen aller Komponenten.

mfg Achim

Nachtrag:
Laut Datenblatt benötigen die roten Leds bei 1400mA um 3,51V. Bei 6 Leds in Reihe macht das schon minimal über 21 Volt. Wenn die Leds schlecht selektiert sind, kann die Vorwärtsspannung auch höher als 3,51 ausfallen. Mit der Dropspannung der KSQ kommt man da sehr schnell an die 24V Ausgangsspannung des SNT (Schaltnetzteil) heran oder sogar darüber. Vielleicht sollten erst einmal nur 5 Leds je Strang angeschlossen werden.
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Fr, 07.08.09, 11:36

Ich kann mir vorstellen, dass u.U. auch ein Foto der kompletten Verdrahtung weiterhelfen könnte.

@Achim: das mit der Drop-Spannung usw. habe ich ein paar Seiten vorher schonmal erklärt und auch, dass Philips 1400 mA bei maximal 25°C erlaubt, bei wesentlich realistischeren 60°C sind nur noch so ca. 900 mA erlaubt.

Wir drehen uns mal wieder im Kreis...
DaChris
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Fr, 07.08.09, 12:57

Kleine Zwischefrage:

Kann ich 1400mA LEDs auch an eine 1000mA KSQ ranhängen? Sind die dann einfach nicht so hell oder was passiert dann?

Mercy
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Achim H
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Fr, 07.08.09, 14:43

Weniger als 1400mA geht immer, nur mehr eben nicht.

Wenig Strom = wenig Leistung = wenig Licht.
Hoher Strom = hohe Leistung = viel Licht.

Ist genauso wie bei einem Luftballon, wo nur 10 Liter Luft reinpassen. Weniger als 10 Liter Luft kann man immer rein pusten. Pustet man mehr hinein, platzt der Ballon (in diesem Fall geht die Led kaputt).

Bei mehreren Leds in Reihe wird aber nur 1 kaputtgehen. Nämlich das schwächste Glied in der Kette.

mfg Achim
Zuletzt geändert von Achim H am Fr, 07.08.09, 14:46, insgesamt 2-mal geändert.
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Fr, 07.08.09, 14:45

Sorry, aber langsam glaube ich, Du willst uns veralbern. Zigmal habe ich jetzt erwähnt, dass 1400 mA NICHT GUT sind für die Rebels und nun so ein Frage...
NATÜRLICH kann man eine LED IMMER auch mit WENIGER Strom als maximal erlaubt betreiben, man SOLLTE dies sogar tun, um mehr Effizenz und eine höhere Lebensdauer zu erreichen!
DaChris
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Fr, 07.08.09, 15:12

ich will niemand veralbern, nur bin ich kein Elektroniker und tu mir bei manchen sachen evtl. etwas schwer.

Trotzdem Danke für Eure Bemühungen...
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Achim H
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Fr, 07.08.09, 16:17

Trotzdem Danke für Eure Bemühungen...
Jetzt bloß nicht den Kopf in den Sand stecken oder weglaufen, nur weil ein paar etwas härtere Worte gefallen sind. Du hast ein Problem und auch das bekommen wir in den Griff. Manchmal dauert das eben etwas länger. Und manchmal sind auch die Leutchen dahinter (in diesem Fall: Du) nicht ganz so schlau oder begreifen etwas nur sehr langsam. Das macht nur wenig. Nur die Geduld darf man dabei nicht verlieren, sonst hat man am neuen Spielzeug keine Freude mehr. :)

Also: besorg Dir das Messgerät von Deinem Kumpel und weiter gehts.

mfg Achim
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